Unsere Geschichte

Eine Reise durch die Zeit

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1940

Als die Welt im Krieg war

Europa brennt. Norwegen ist besetzt.

Im August 1942 wird die „Svenska Norgehjälpen“ gegründet, eine umfassende humanitäre Initiative, die schwedische Organisationen und Einzelpersonen dazu mobilisiert, sich während des Krieges für Norwegen zu engagieren. Durch Lebensmittellieferungen, Kleidung, Schuhe, Haushaltswaren und finanzielle Unterstützung erreicht die Hilfe das ganze Land. Über 65.000 Tonnen Lebensmittel werden nach Norwegen transportiert, darunter die berühmte „Svenskesuppe“. Gleichzeitig erhalten etwa 70.000 Flüchtlinge Aufenthalt in Schweden, von denen 15.000 eine militärische oder polizeiliche Ausbildung erhalten, die zur Befreiung beiträgt.

1940–1945 DIE WEISSEN BUSSE

Schwedische Kinder sammelten Lebensmittel für ihre norwegischen Freunde. Alltagshelden in einer dunklen Zeit.

1945

Dankbarkeit keimt

Der Frieden kehrt ein. Norwegen beginnt darüber nachzudenken, wie man Schweden für die Hilfe danken kann. Viele Hunderttausend Norweger hatten lebenswichtige Unterstützung erhalten, und die Idee eines konkreten Symbols der Dankbarkeit nimmt Gestalt an.

In Norwegen beginnen die Gedanken zu keimen: Wie können wir Schweden für die humanitäre Hilfe während des Krieges danken? Für die offenen Häuser, das geteilte Essen und die Hoffnung, die sie unseren Flüchtlingen gegeben haben?

1952

Eine Vision nimmt Gestalt an

Ein Geschenk für Schweden

Norwegen beschließt: Ein nationales Geschenk für Schweden. Nicht Gold oder Reichtümer, sondern etwas Bleibendes – einen Ort, an dem Menschen sich treffen können, an dem Kultur gedeihen kann, an dem die Freundschaft zwischen zwei Nationen wachsen kann.

1958

Stein für Stein

Auf dem Voksenåsen, hoch über Oslo, beginnt die Arbeit.

Schwedische und norwegische Handwerker arbeiten Seite an Seite. Der Architekt Magnus Poulsson entwirft ein Gebäude, das Generationen überdauern soll – modern, aber zeitlos.

Bauarbeiter in Voksenåsen, 1959

Hoch über Oslo, mit Blick auf die Unendlichkeit

1960

Das Nationalgeschenk

15. Mai 1960

König Olav V. und König Gustaf VI. Adolf stehen gemeinsam auf der Treppe. Zwei Flaggen wehen im Wind. Voksenåsen wird offiziell als „Nationalgeschenk“ eingeweiht – ein lebendiges Symbol für die nordische Einheit.

Einweihungstag

„Voksenåsen ist ein lebendiger Beweis dafür, dass Freundschaften zwischen Nationen durch Kultur und gegenseitiges Verständnis entstehen können.“

Aus der Einweihungsrede, 1960
Heute

Ein lebendiges Erbe

Seit diesem Tag sind über 60 Jahre vergangen.

Voksenåsen ist immer noch da. Nach wie vor ein Ort, an dem Menschen sich treffen, Ideen austauschen und die Freundschaft zwischen Norwegen und Schweden weiterlebt – in jedem Gast, der hierherkommt, in jedem Gespräch, das geführt wird, in jeder Geschichte, die erzählt wird.

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