Voksenåsen nimmt vom 24. bis 27. September 2026 an der Göteborger Buchmesse teil und bietet 20 Gesprächsrunden sowie einen eigenen Stand (C03:02) an. Das untenstehende Programm wird von Voksenåsen und weiteren Kooperationspartnern organisiert.
10:00–10:45
Das Herz der Demokratie
Was geschieht mit der Demokratie, wenn immer mehr Menschen Informationen über Algorithmen statt über gemeinsame öffentliche Räume wahrnehmen? Angesichts der Digitalisierung, der Informationsflut und des schwindenden Vertrauens spielen Bibliotheken als offene Treffpunkte eine immer wichtigere Rolle. Wie können sie weiterentwickelt werden, um Teilhabe, kritisches Denken und den gemeinsamen Dialog in den nordischen Ländern zu stärken?
Teilnehmer: Elisabeth Aquilonius,Leiterin der Stockholmer Stadtbibliothek,Gerd Elise Mörland, Abteilungsleiterin für Redaktion und Inhalte bei den Deichman-Bibliotheken in Oslo, sowieSalla Tammi, Leiterin der zentralen Bibliotheksdienste in Finnland. Moderatorin: Brit Stakston.
Veranstalter: Die norwegische Botschaft, die finnische Botschaft und das Kulturzentrum Voksenåsen
Raum F3, Seminarraum
10:00–10:30
Gespräche am Lagerfeuer – Wie machen wir Geschichte greifbar?
Wie können wir Geschichte zu mehr machen als nur Jahreszahlen und Ereignisse in einem Lehrbuch? Wir sprechen darüber, wie wir die Vergangenheit für die Schüler greifbar, nah und relevant machen können – und darüber, wie Geschichte uns helfen kann, unsere eigene Gegenwart zu verstehen.
Willkommen zu unseren „Lagerfeuer-Gesprächen“ – kurzen, offenen Gesprächen, bei denen wir Erfahrungen, Fragen und Methoden aus dem Unterricht austauschen. Komm an unseren Stand und teile deine Erfahrungen mit uns!
Mitwirkende: Pernille Iversen und Martin Aasbø Ringdal
Veranstalter: Kulturzentrum Voksenåsen
Stand C03:02 von Voksenåsen
11:00–11:45
Gegen den Druck der Desinformation
Die heutige Zeit ist geprägt von einem ständigen Informationsfluss, einer Lesekrise, Fake News und alternativen Fakten. Die Kluft zwischen der erlebten Realität und der dargestellten Realität stellt unser Wissen und unsere Meinungsfreiheit auf die Probe.
Teilnehmer: Inas Hamdan, Journalistin,Heidi Backman, Kanzleichefin im finnischen Ministerium für Bildung und Kultur,Magnus Hjort, Generaldirektor der Behörde für psychologische Verteidigung, sowie Trude Storheim, Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Gleichstellung, vertritt die norwegische Ministerin für Kultur und Gleichstellung, Lubna Jaffery. Moderatorin:Dilsa Demirbag-Sten, „Berättarministeriet“.
Veranstalter: Hanaholmen, das Ministerium für Erzählkunst, die norwegische Botschaft und das Kulturzentrum Voksenåsen
Raum F2, Seminarraum
11:30–11:50
Wenn die Geschichte verlangt, dass wir einen Gang zurückschalten
In einer digitalen Zeit, in der alles rasend schnell voranschreitet, braucht es manchmal das Langsame. Das Analoge.„Der Fall Feldmann“und „Im Namen des Königs“ sind spielbasierte Unterrichtsmaterialien, die auf authentischen Quellen aus dem besetzten Norwegen während des Zweiten Weltkriegs basieren. Die Schüler recherchieren selbst, interpretieren und treffen Entscheidungen – ohne vorgegebene Antworten, aber mit realen Konsequenzen. Die Spiele eröffnen Gespräche über Widerstand und Anpassung, Quellenkritik, Verantwortung und ethische Dilemmata, genau wie die meisten Spiele. Ein Gespräch darüber, wie analoge Spiele Präsenz, Engagement und tiefgehende Gespräche schaffen können – im Klassenzimmer und am Küchentisch.
Teilnehmer: Fredrik Sjöholm, Toleranzprojekt der Gemeinde Borlänge,Emelie Hahn, Gemeinde Uppsala,Camilla Linde. Das Gespräch wird vonAnna Florén vomSchwedisch-Norwegischen Kooperationsfonds moderiert.
Veranstalter: Der schwedisch-norwegische Kooperationsfonds
Die Spielszene
12:00–12:30
Gespräch am Lagerfeuer – 15 Jahre nach dem 22. Juli – wie sprechen wir darüber im Unterricht?
Wie vermitteln wir heute Wissen über die Terroranschläge vom 22. Juli 2011? Und wo stehen wir 15 Jahre später im Hinblick auf die Ideen und die Ideologie, die diese Anschläge motiviert haben?
Willkommen zu unseren „Lagerfeuer-Gesprächen“ – kurzen, offenen Gesprächen, bei denen wir Erfahrungen, Fragen und Methoden aus dem Unterricht austauschen. Komm an unseren Stand und teile deine Erfahrungen mit uns!
Mitwirkende: Pernille Iversen und Martin Aasbø Ringdal
Veranstalter: Kulturzentrum Voksenåsen
Stand C03:02 von Voksenåsen
13:00–13:45
So viel Spiel in den nordischen Ländern
Gibt es eine nordische Art, Spiele zu entwickeln? Wie kann man dafür sorgen, dass sich die Spieler in typisch nordischen Umgebungen wohlfühlen? Und was zeichnet die nordischen Spieler aus?
Teilnehmer: Die FinninEevi Korhonen, Narrative Designerin bei Housemarque Games, dem Entwickler der Spiele„Returnal“und„Saros“, der NorwegerAre Sundnes, Mitbegründer des Studios Hyper Games, dasdie „Mumin“-Spiele entwickelt hat, Trine Laier, Mitbegründerin des dänischen Studios „Those Eyes“, und der SchwedeFredrik Malmberg, der seit den 1980er Jahren zu den größten Namen der schwedischen Spieleindustrie zählt. Moderiert wird die Sendung vonEvelina Galli, Tech- und Spiele-Journalistin.
Veranstalter: Die Buchmesse, die finnische Botschaft und die norwegische Botschaft
Raum F4, Seminarraum
13:00–13:25
Spiele im Unterricht – ein Instrument für den demokratischen Auftrag der Schule
Von Lehrkräften wird erwartet, dass sie sich mit zahlreichen schwierigen Fragen auseinandersetzen, die im Rahmen des demokratischen Auftrags der Schule anfallen, und gleichzeitig Schülergruppen mit völlig unterschiedlichen Erfahrungen begegnen. Brettspiele und Rollenspiele sind zu einem immer häufigeren Bestandteil des Unterrichts geworden, unter anderem als Gegengewicht zur Digitalisierung der Schule. Was kann der Einsatz von Spielen im Unterricht bewirken – und welche Grenzen gibt es? Was wird vom Lehrer verlangt, damit dies funktioniert? Der Vortrag bietet sowohl konkrete Beispiele aus dem Unterricht als auch Überlegungen zu Spielen als didaktisches Werkzeug.
Teilnehmer: Helena Hermanssonals Vertreterin des Feldmann-Falls,Sofia Walan, Civil Rights Defenders,Cecilia Ferngren, Pädagogin vom Forum für lebendige Geschichte. Moderatorin:Pernille Iversen, Voksenåsen.
Veranstalter: Kulturzentrum Voksenåsen, Forum für lebendige Geschichte und der Schwedisch-Norwegische Kooperationsfonds.
Die Lehrerszene
14:00–14:30
Der Feldmann-Fall
Komm und probier „Feldmannfallet“ aus! Ein kreatives pädagogisches Lehrmittel, bei dem die Schüler in die Rolle von Ermittlern schlüpfen.
Anhand historischer Quellen untersuchen die Schüler*innen einen realen Fall mit Bezug zum Zweiten Weltkrieg in Norwegen. Sie üben sich in Quellenkritik und setzen sich mit Verantwortung, Handlungsspielraum und ethischen Dilemmata auseinander. Zielgruppe: Lehrkräfte der Sekundarstufe I und darüber.
Mitwirkende: Fredrik Sjöholm und Helena Hermansson
Veranstalter: Der schwedisch-norwegische Kooperationsfonds
Stand C03:02 von Voksenåsen
15:00–15:20
Rückblick & Weg in die Zukunft in Krisenzeiten
Wie kann uns die Geschichte Schlüssel zum Verständnis der heutigen globalen Unruhen liefern? In einer Welt, die von Polarisierung und wachsenden autoritären Tendenzen geprägt ist, gewinnen Erkenntnisse aus dem vergangenen Jahrhundert wieder an Aktualität: wie schnell demokratische Systeme geschwächt werden können. Wie können wir auf die Vergangenheit zurückblicken, um angesichts der komplexen Herausforderungen und des gewandelten gesellschaftlichen Umfelds unserer Zeit den Weg nach vorne zu finden? Wie können wir Zusammenhänge erkennen, die wir sonst möglicherweise übersehen würden – und wie können wir unsere Handlungsfähigkeit stärken?
Teilnehmer:SebastianKlein, Bildungsleiter am Falstadsenteret, Norwegens nationales Bildungs- und Dokumentationszentrum für die Geschichte der Kriegsgefangenen, das humanitäre Völkerrecht und die Menschenrechte;PetraMårselius, Intendantin des „Forum für lebendige Geschichte“; sowieChristerMattsson, Leiter des Segerstedt-Instituts und Dozent für Pädagogik an der Universität Göteborg. Moderatorin: Pernille Iversen, Voksenåsen.
Veranstalter: Kulturzentrum Voksenåsen
Die Volksbildungsszene
15:00–15:30
Im Namen des Königs
Nun erscheint die mit Spannung erwartete eigenständige Fortsetzung zum Fall Feldmann! Probieren Sie „Im Namen des Königs“ aus – ein kreatives pädagogisches Lehrmittel, bei dem die Schüler in die Rolle von Ermittlern schlüpfen.
Anhand historischer Quellen untersuchen die Schüler einen realen Fall mit Bezug zu Norwegen während des Zweiten Weltkriegs. Sie üben sich in Quellenkritik und setzen sich mit Mut, Widerstand, Zivilcourage und ethischen Dilemmata auseinander. Zielgruppe: Pädagogen der Sekundarstufe I und darüber.
Mitwirkende: Fredrik Sjöholm und Helena Hermansson
Veranstalter: Schwedisch-norwegischer Kooperationsfonds
Stand C03:02 von Voksenåsen
09:00–09:30
Tag der Oberstufe
Ein Programm für Schüler der Oberstufe aus Schweden und Norwegen mit dem Schwerpunkt auf demokratischem Selbstbewusstsein, das all die kleinen demokratischen Entscheidungen beleuchtet, die wir alle in unserem Alltag treffen, und das zeigt, dass die Stimmen der Jugendlichen von Bedeutung sind.
Teilnehmer: Annie Lööf, Gina GylverundJonatan Lamy. Sandra Lewinssonund Anna Florén. Moderator: Andreas Magnusson.
Achtung! Die Veranstaltung ist abgesagt.
Veranstalter: Der Schwedisch-Norwegische Kooperationsfonds, Bonnier Carlsen und die Buchmesse.
10:00–10:30
Tag der Oberstufe
Ein Programm für Schüler der Oberstufe aus Schweden und Norwegen mit dem Schwerpunkt auf demokratischem Selbstbewusstsein, das all die kleinen demokratischen Entscheidungen beleuchtet, die wir alle in unserem Alltag treffen, und das zeigt, dass die Stimmen der Jugendlichen von Bedeutung sind.
Teilnehmer: Annie Lööf, Gina GylverundJonatan Lamy. Sandra Lewinssonund Anna Florén. Moderator: Andreas Magnusson.
Achtung! Die Veranstaltung ist abgesagt.
Veranstalter: Der Schwedisch-Norwegische Kooperationsfonds, Bonnier Carlsen und die Buchmesse.
10:00–10:30
Gespräch am Lagerfeuer – Wie machen wir Geschichte im Unterricht relevant?
Wie kann Geschichte mehr sein als nur das, was früher passiert ist? Wir tauschen Erfahrungen und Ideen darüber aus, wie der Unterricht Geschichte, Gegenwart und das eigene Leben der Schüler miteinander verknüpfen kann.
Willkommen zu unseren Lagerfeuergesprächen! Kurze, offene Gespräche, in denen wir Erfahrungen, Fragen und Methoden aus dem Unterricht austauschen. Komm an unseren Stand und teile deine Erfahrungen mit uns!
Mitwirkende: Pernille Iversen und Martin Aasbø Ringdal
Veranstalter: Kulturzentrum Voksenåsen
Stand C03:02 von Voksenåsen
11:00–11:30
Tag der Oberstufe
Ein Programm für Schüler der Oberstufe aus Schweden und Norwegen mit dem Schwerpunkt auf demokratischem Selbstbewusstsein, das all die kleinen demokratischen Entscheidungen beleuchtet, die wir alle in unserem Alltag treffen, und das zeigt, dass die Stimmen der Jugendlichen von Bedeutung sind.
Teilnehmer: Annie Lööf, Gina GylverundJonatan Lamy. Sandra Lewinssonund Anna Florén. Moderator: Andreas Magnusson.
Achtung! Die Veranstaltung ist abgesagt.
Veranstalter: Der Schwedisch-Norwegische Kooperationsfonds, Bonnier Carlsen und die Buchmesse.
12:00–12:20
Wenn alle einer Meinung sind – wer traut sich dann, zu widersprechen?
In einer Zeit der Polarisierung und eines zunehmend härteren Debattenklimas haben viele, insbesondere junge Menschen, das Gefühl, dass es einen Preis hat, seine Meinung zu sagen – im Klassenzimmer, am Esstisch, im Freundeskreis. Gibt es im öffentlichen Diskurs jenseits der sozialen Medien und Schlagzeilen noch Raum für Meinungsverschiedenheiten? Wir fragen uns, ob die nordischen Länder noch immer eine „Gemeinschaft der Meinungsverschiedenheiten“ beherbergen. Was passiert mit der demokratischen Gesellschaft, wenn uns die Fähigkeit fehlt, unterschiedlicher Meinung zu sein, und wir Schweigen dem Konflikt vorziehen?
Teilnehmer: Jonatan Lamy,Klara LjungbergundNoura Berrouba. Moderation:Julia Ståhlroos.
Veranstalter: Kulturzentrum Voksenåsen
Die Szene der Meinungsfreiheit
Wie kann die Schule Raum für Gespräche über Radikalisierung, Extremismus und antidemokratische Ideen schaffen? Vor welchen Chancen und Herausforderungen stehen wir als Lehrer und Pädagogen?
Willkommen zu unseren „Lagerfeuergesprächen“. Kurze, offene Gespräche, in denen wir Erfahrungen, Fragen und Methoden aus dem Unterricht austauschen. Komm an unseren Stand und teile deine Erfahrungen mit uns!
Mitwirkende: Pernille Iversen und Martin Aasbø Ringdal
Veranstalter: Kulturzentrum Voksenåsen
Stand C03:02 von Voksenåsen
13:00–14:30
Der Feldmann-Fall
Probieren Sie doch einmal „Feldmannfallet“ aus – ein kreatives pädagogisches Lehrmittel, bei dem die Schüler in die Rolle von Ermittlern schlüpfen.
Anhand historischer Quellen untersuchen die Schüler*innen einen realen Fall mit Bezug zu Norwegen während des Zweiten Weltkriegs. Sie üben sich in Quellenkritik und setzen sich mit den Themen Verantwortung, Handlungsspielraum und ethische Dilemmata auseinander. Zielgruppe: Lehrkräfte der Sekundarstufe I und darüber.
Mitwirkende: Fredrik Sjöholm und Helena Hermansson
Veranstalter: Schwedisch-norwegischer Kooperationsfonds
Stand C03:02 von Voksenåsen
14:30–14:50
Zu jung für das Internet – aber bereit für die Gesellschaft?
Die Debatte darüber, wie digitale Plattformen reguliert werden sollen, wird in den nordischen Ländern und in Europa intensiv geführt, insbesondere im Hinblick auf Kinder und Jugendliche. Vorschläge zu Altersgrenzen, einer verstärkten Verantwortung der Plattformen und einem stärkeren Schutz werfen schwierige Fragen auf: Wo liegt die Grenze zwischen notwendigem Schutz und Einschränkungen der Meinungs- und Informationsfreiheit? Wer soll die Rahmenbedingungen festlegen, und wie sollen Jugendliche an demokratischen Diskussionen teilnehmen, wenn ihre wichtigste Plattform nicht mehr zugänglich ist?
Teilnehmer: Kristine Alexanderson, Sarah Safavifard und Ylva Ågren. Moderator : Andreas Magnusson.
Veranstalter: Kulturzentrum Voksenåsen
Die Szene der Meinungsfreiheit
15:00–15:30
Im Namen des Königs
Nun erscheint die mit Spannung erwartete eigenständige Fortsetzung des „Feldmann-Falls“! Probieren Sie „Im Namen des Königs“ aus – ein kreatives pädagogisches Lehrmittel, bei dem die Schüler in die Rolle von Ermittlern schlüpfen.
Anhand historischer Quellen untersuchen die Schüler einen realen Fall mit Bezug zu Norwegen während des Zweiten Weltkriegs. Sie üben sich in Quellenkritik und setzen sich mit Mut, Widerstand, Zivilcourage und ethischen Dilemmata auseinander. Zielgruppe: Pädagogen der Sekundarstufe I und darüber.
Mitwirkende: Fredrik Sjöholm und Helena Hermansson
Veranstalter: Schwedisch-norwegischer Kooperationsfonds
Stand C03:02 von Voksenåsen
15:00–15:45
Welche Rolle spielt Skandinavien in der neuen Weltordnung?
Während sich eine neue Weltordnung herausbildet, rücken die nordischen Länder und die Arktis in den Fokus. Schweden, Norwegen und die übrigen nordischen Länder müssen internationale Interessen mit ihrer Verantwortung für Verwaltung, Forschung und nachhaltige Entwicklung im Norden in Einklang bringen. Gleichzeitig spielen Kultur und lokales Alltagsleben eine wichtige Rolle für das Verständnis von Identität und Präsenz in der Region. Was steht eigentlich auf dem Spiel?
Teilnehmer:Niels Engelschiön, norwegischer Botschafter in Schweden,Maria Uutsi, Leiterin des Arctic Arts Summit,Helen Eduards, Botschafterin für Arktis-Fragen im Außenministerium, und Myriam Mazzoni, leitende Beraterin für Kulturfragen im Nordischen Ministerrat. Moderatorin:Karin Eriksson, Journalistin.
Veranstalter: Kulturzentrum Voksenåsen, die norwegische Botschaft und der Nordische Ministerrat.
Saal F1, Seminarraum
16:00–16:45
Demokratische Bürger im Internet
Gaming ist ein zentraler sozialer Treffpunkt für Jugendliche, doch viele, insbesondere Mädchen und Frauen, sind dort Hass und Belästigungen ausgesetzt. Rechtsextreme Akteure nutzen Gaming-Plattformen zur Rekrutierung, während Schulen und Eltern oft nicht über die notwendigen Mittel verfügen, um solchen Verhaltensweisen im Internet entgegenzuwirken. Wie kann die Schule Belästigungen vorbeugen, das digitale Urteilsvermögen junger Menschen stärken und zu demokratischem Bürgersinn in der Gaming-Welt beitragen?
Teilnehmer: Daniel Poohl, Expo,Helena Hermansson, Toleranzprojekt Borlänge, undViktor Lindberg, Sverok. Moderatorin:Marie Thrana Tindstad, Voksenåsen.
Veranstalter: Kulturzentrum Voksenåsen
Raum J2, Seminarraum
17:00–17:45
Das Älterwerden überstehen
Wie geht man mit dem Älterwerden in einer Gesellschaft um, die sich dem nicht stellen will?DernorwegischeRoman „Alles, was ich fürchte, ist bereits geschehen“von Wencke Mühleisenist eine Art „Tinder-Roman“, in dessen Mittelpunkt eine ältere Frau steht. Nach einer langen Ehe wird sie verlassen und muss in einem neuen und unsicheren Leben ihre Vorstellungen von Liebe, Begierde und Selbstbild neu überdenken. In„Skönheten“vonInger Edelfeldtwird Laura, die sich der 60 nähert, durch eine Begegnung mit einer alten Liebe aus der Bahn geworfen. Die Begegnung führt zu einer Lebensgemeinschaft, die von Geheimnissen und alten Wunden geprägt ist. Ein Gespräch über Verletzlichkeit und die Angst, verlassen zu werden. Moderatorin:Åsa Beckman.
Veranstalter: Norstedts, Ersatz und die norwegische Botschaft
Raum R2, Seminarraum
11:00–11:45
Magische, gefährliche Tiere
Was sagt das Tier über den modernen Menschen aus? InPajtim StatovcisRoman„Die Kuh gebärt in der Nacht“sieht die Hauptfigur die ganze Pracht und das Leid der Welt in der Kuh ihres Großvaters verkörpert. InGaea SchoetersRoman„Trophäe“herrscht Verwirrung darüber, wer Beute und wer Jäger ist, wer Mensch und wer Tier ist. In„Alles frisst“vonLeander Djönnelebt ein trächtiger Vielfraß am Hang hinter dem Haus, dessen Hunger und Wut alle bedrohen. Die AutorinJudith Kirosmoderiert ein Gespräch über Gewalt, tierische und menschliche Triebe, Macht und Moral.
Veranstalter: Ersatz, Förlaget, Flo Förlag, Flanders Literature und die norwegische Botschaft
Raum F3, Seminarraum
12:30–12:50
Dürfen alle mitspielen? Über Frauen, Macht und Inklusion in der Gaming-Welt
Gaming wird oft als offener und inklusiver als früher beschrieben, aber trifft das auch wirklich auf Frauen zu? Ist die Gaming-Welt zu einem Ort geworden, an dem alle zu gleichen Bedingungen teilnehmen können, oder bestehen hinter dem Bildschirm immer noch alte Strukturen fort? Von Belästigungen in Chats bis hin zur Repräsentation in der Spieleindustrie – welche Fortschritte wurden seit Beginn der 2000er Jahre erzielt?
Teilnehmer: Anna Erlandsson, Marie Thrana Tindstad, Voksenåsen, undMags Hyttsten Sundberg, SVEROK. Moderatorin:Johanna Nylander, amtierende Geschäftsführerin und Leiterin der Analyseabteilung der Videospielbranche.
Veranstalter: Kulturzentrum Voksenåsen
Die Spielszene
Wie wir uns ausdrücken, spielt eine Rolle. Wenn der Antisemitismus zunimmt, verändert sich der Sprachgebrauch, und die Grenzen dessen, was als akzeptabel gilt, verschieben sich. Ein Gespräch über die neue Bibelübersetzung NT2026, Antisemitismus, Menschen und Wertemarker.
Teilnehmer: Martin Aasbö Ringdal,Wissenschaftler und Pädagoge beim Erinnerungsprojekt von Voksenåsen;__Jesper Svartvik, Theologe und Pfarrer;Hanna Liljefors, Wissenschaftlerin am Zentrum für Theologie und Religionswissenschaft. Moderatorin:Helle Klein, Direktorin der Sigtuna-Stiftung.
Veranstalter: „Teo i tiden“ und das Kulturzentrum Voksenåsen
Teo in der Zeit
16:00–16:20
Spiele als Mittel für lebendige Gespräche über Demokratie
In einer Zeit, in der die Demokratie auf die Probe gestellt wird, sind Methoden gefragt, die Menschen einbinden, einen Dialog anregen und den Austausch unterschiedlicher Perspektiven ermöglichen. Heutzutage wird von vielen Berufsgruppen erwartet, dass sie schwierige Gespräche und Fragen bewältigen, die im Rahmen ihres demokratischen Auftrags anfallen. Brettspiele, Gesprächskarten und Rollenspiele sind daher zu einem immer häufigeren Bestandteil geworden, um komplexe Themen wie Meinungsfreiheit, Menschenrechte und Gesellschaft anschaulich zu vermitteln. Was können Spiele in Gruppenaktivitäten und in der Bildung bewirken – und welche Herausforderungen gibt es?
In diesem Gespräch wird erörtert, wie Spiele genutzt werden können, um kritisches Denken, Empathie und demokratische Teilhabe zu fördern. Dabei werden sowohl konkrete Beispiele als auch Überlegungen zu Spielen als pädagogisches Instrument vorgestellt.
Mitwirkende: Cecilia Ferngren, Helena Hermansson und Pernille Iversen.
Veranstalter: Kulturzentrum Voksenåsen, Forum für lebendige Geschichte und der Schwedisch-Norwegische Kooperationsfonds
Die Demokratieszene
10:00–10:45
Wo niemand dich schreien hört
In dieser düsteren Thriller-Landschaft werden Wälder, Dörfer und einsame Straßen zu Figuren, die die Handlung auf das zusteuern, was lange verborgen geblieben ist. Die preisgekrönte norwegische ThrillerautorinEva Fretheimwird nun mit„Drottninglandet“ auf Schwedisch vorgestellt. Sara Strömbergist Autorin der Reihe um Vera Bergström, die in Jämtland spielt.Karin Smirnoffist im Krimi-Kontext bekannt für ihre Bücher der „Millennium“-Reihe, in der sie den Handlungsschwerpunkt der Serie nach Norrland verlegt hat. Ein Gespräch unter der Leitung des JournalistenMattias Österlunddarüber, wann der Ort eine Kraft ist, die Menschen, Geheimnisse und Gewalt prägt.
Veranstalter: Der Verlag Forum, Modernista, Polaris und die norwegische Botschaft
Raum F5, Seminarraum
11:00–11:20
Kann man gemeinsam schreiben – ist die Idee eines Künstlerresidenzprogramms überholt?
Was passiert, wenn sich zwei Künstler am Anfang ihrer Karriere bei einem interdisziplinären Künstleraufenthalt in Italien begegnen? Im Frühjahr 2026 trafen sichSoraya Bay(geb. 1994), die 2026 mitdemBuch„Ymnighetshornet“ihr Debüt feierte, und die NorwegerinElida Karo(geb. 1999), die 2025 ihr Debütbuch„Og forresten heter jeg Leah“ veröffentlichte, bei einem Autorenresidenzprogramm in Italien. Welche Rolle spielt ein Autorenresidenz für die schriftstellerische Arbeit, und was passiert, wenn sich zwei aufstrebende Autorinnen treffen, um zu schreiben?
Teilnehmerinnen: Soroya Bay und Elida Karo. Moderatorin:Sarah Safavifard.
Veranstalter: Kulturzentrum Voksenåsen
Der große Garten
12:00–12:20
Flucht vor dem Holocaust – Rettungsaktionen an der schwedisch-norwegischen Grenze
Während des Holocaust flohen Menschen aus dem von den Nationalsozialisten besetzten Norwegen nach Schweden. In dem Gespräch wird erörtert, wie Geschichten über Mut, Widerstand und Mitmenschlichkeit sichtbar gemacht werden können. Wie werden sie zu einem lebendigen Teil unserer gemeinsamen Erinnerungsarbeit und unseres kulturellen Erbes? Und warum ist es gerade jetzt wichtig, sie in den Vordergrund zu rücken?
Teilnehmer: Marcel Rådström, Mats Tangestuen und Sebastian Klein. Moderatorin: Anna Florén.
Veranstalter: Jüdische Kultur in Schweden, Forum für lebendige Geschichte und Kulturzentrum Voksenåsen.
Die jüdische Szene
13:00–13:20
Meinungsäußerungen unter Druck – Information, Propaganda und Verantwortung in Krisenzeiten
Wenn der Krieg näher rückt und eine Krise die nächste jagt, werden Worte zu einem Teil unserer Vorsorge. Was ist Information, was ist Propaganda und wie schützen wir die Meinungsfreiheit in Krisenzeiten? Wie beeinflussen uns Schlagzeilen, Gerüchte und Algorithmen, und tragen Autoren, das Militär, Journalisten, Politiker und wir, die wir Informationen weiterverbreiten, eine Mitverantwortung? In diesem Gespräch hinterfragen wir Äußerungen unter Druck: Wie drücken wir uns in akuten Krisen klar aus, wie bauen wir Resilienz auf, halten an Fakten fest und bewahren gleichzeitig Empathie, Meinungsfreiheit und einen demokratischen Dialog? Spielt es eine Rolle, was wir sagen – oder wie wir zuhören?
Teilnehmer: Åsa Wikforss und Ola Larsmo. Moderatorin: Cecilia Uddén.
Veranstalter: Kulturzentrum Voksenåsen
Die Szene der Meinungsfreiheit
14:00–14:30
Ein schwedischer Tiger und Voksenåsen: Wenn die Geschichte zu unserer Verteidigung wird
Eine schwedisch-norwegische Sondersendung von„En svensk tiger“– einem Podcast über moderne Geschichte in einer Zeit, in der Krieg und Polarisierung entscheidende Fragen aufwerfen.Ola Larsmo,Henrik Arnstad,Anna FlorénundSebastian Kleindiskutieren, wie wir aus der Geschichte lernen können, indem sie den Holocaust aus einer gemeinschaftlichen nordischen Perspektive beleuchten.
Veranstalter: Ein schwedischer Tiger und das Kulturzentrum Voksenåsen
Die Podcast-Szene
15:00–15:20
Führen Online-Spiele zu Terror – Wahrheit oder Mythos?
Nach Terroranschlägen wie beispielsweise dem Amoklauf an einer Schule in Örebro und den Anschlägen auf Utøya sowie auf das Regierungsviertel in Oslo wurde Gaming in der Debatte als Ort der Radikalisierung und des „Trainings“ hervorgehoben. Shooter-Spiele und Online-Gaming haben in vielen Zusammenhängen einen negativen Ruf erlangt – aber ist dieses Bild gerechtfertigt? Welche Rolle hat Gaming tatsächlich bei Terroranschlägen gespielt, was sind Mythen, reine Missverständnisse bzw. dokumentierte Zusammenhänge?
Teilnehmer:Klara Ljungberg, EXPO undViktor Lindberg. Moderation:Sebastian Klein.
Veranstalter: Kulturzentrum Voksenåsen
Die Spielszene